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Das ist Luma Life
Texte in drei Längen zum Kopieren.
In einem Satz
Luma ist ein sprachbasierter KI-Begleiter für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.
Kurz
Luma ist ein KI-basierter Sprachbegleiter für Menschen mit Demenz. Als Avatar auf mobilen Endgeräten unterstützt Luma im Alltag mit Erinnerungen, Gesprächen und kognitiver Aktivierung. Das System basiert auf Erkenntnissen der Demenzpflegewissenschaft und hilft Betroffenen, länger selbstständig zuhause zu leben – während Angehörige über einen eigenen Zugang eingebunden bleiben und entlastet werden.
Ausführlich
Luma Life ist ein sprachbasierter KI-Begleiter für Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld. Als Avatar auf mobilen Endgeräten unterstützt Luma Betroffene im Alltag – zum Beispiel mit Erinnerungen an Termine, Mahlzeiten und Medikamente sowie bei der Strukturierung des Tages. Außerdem führt Luma personalisierte Gespräche und bietet kognitive Spiele, um geistig aktiv zu bleiben und die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.
Ein zentrales Element ist ein biografiebasiertes Gedächtnis: Luma kann persönliche Gewohnheiten, Interessen und wichtige Lebensereignisse berücksichtigen und diese in Gesprächen aufgreifen. Die Interaktion basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Demenzpflege und ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet.
Auch pflegende Angehörige werden einbezogen: Über einen eigenen Zugang können sie Informationen ergänzen, Einblicke in den Alltag erhalten und werden bei wichtigen Veränderungen benachrichtigt. So hilft Luma Life Menschen mit Demenz, länger selbstständig zuhause zu leben – und entlastet gleichzeitig die pflegenden Angehörigen.
Wie aus einer persönlichen Erfahrung Luma Life entstand
Die Gründungsgeschichte – zum Lesen und Kopieren.
Die Geschichte von Luma Life
Die ganze Geschichte lesen
Marvins Großmutter war eine stolze, eigenständige Frau. Sie hatte weit über das Rentenalter hinaus gearbeitet und ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet. Dann erkrankte sie an Demenz. Zunächst vergaß sie die Hochzeit von Marvins Schwester, später auch die Namen seiner Schwestern. Nach und nach veränderte sich ihr Alltag. Medikamente mussten regelmäßig und richtig eingenommen werden, Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit wurden vergessen. Dazu kam das bedrückende Gefühl von Einsamkeit und die zunehmende Schwierigkeit, alltägliche Situationen allein zu bewältigen.
Eine Situation blieb Marvin besonders in Erinnerung: Immer wieder rief seine Großmutter tagsüber seine Mutter bei der Arbeit an, weil der Fernseher nicht mehr funktioniere. Dabei hatte sie am Vorabend vor dem Schlafengehen den Stecker gezogen. Am nächsten Tag wusste sie nichts mehr davon. Was von außen wie eine Kleinigkeit erscheinen mag, wurde für die Familie zu einer wiederkehrenden Belastung. Marvin erlebte hautnah, wie sehr seine Mutter die Situation beanspruchte und wie schwer es seiner Großmutter fiel, ihre Selbstständigkeit Stück für Stück zu verlieren. Manchmal reagierte sie aus Frustration und Überforderung auch mit Wut.
Es waren nicht nur die großen Einschnitte, sondern vor allem die vielen kleinen Herausforderungen des Alltags, die allen Beteiligten zu schaffen machten. Und Marvin wurde klar: Menschen mit Demenz möchten weiterhin selbstständig leben und ihren Alltag so eigenständig wie möglich gestalten. Gleichzeitig brauchen sie zunehmend Unterstützung, die Angehörige neben Beruf, Familie und eigenen Verpflichtungen häufig kaum leisten können. Auch Marcel kannte vergleichbare Situationen aus seinem persönlichen Umfeld.
Zwei Gründer, eine gemeinsame Begeisterung für Technologie
Marvin und Marcel kennen sich seit ihrem dualen Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Nordakademie. Schon damals verband sie nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch ein ausgeprägter unternehmerischer Ehrgeiz.
Marvin gründete bereits mit 19 Jahren sein erstes Unternehmen. Während seines Studiums, das von BP gefördert wurde, baute er insgesamt vier Unternehmen auf. Zwei davon entwickelte er erfolgreich weiter: ein E-Commerce-Unternehmen, das er später verkaufte, und anschließend eine Online-Marketing-Agentur mit zahlreichen Mitarbeitenden.
Marcel wurde während seines Studiums von Johnson & Johnson gefördert und startete anschließend seine Karriere in der internationalen Pharmaindustrie. Dort durchlief er ein Leadership-Programm und sammelte mehr als sechs Jahre Berufserfahrung. Danach gründete er eine Big-Data-Agentur und beschäftigte sich früh mit Machine Learning, einer der technologischen Grundlagen der heutigen KI.
Als künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewann, waren beide fasziniert von den Möglichkeiten. Sie hatten das Gefühl, zum ersten Mal in ihrem Berufsleben unmittelbar an einer technologischen Revolution mitwirken zu können. Entwicklungen wie das Internet, Cloud Computing und Smartphones hatten sie noch als zu junge oder beruflich unerfahrene Beobachter erlebt. Jetzt wollten sie selbst gestalten.
Zunächst ohne konkrete Gründungspläne begannen sie, sich einmal pro Woche über neue Entwicklungen im Bereich KI auszutauschen. Aus diesen Gesprächen entstand schließlich ein erstes gemeinsames Projekt: eine Plattform für KI-Agenten für einen Kunden von Marcel. Beide merkten schnell, wie viel Freude ihnen die gemeinsame Arbeit an diesen neuen Technologien machte.
Die Idee hinter Luma Life
Im Austausch erzählte Marvin auch von den Erfahrungen mit seiner Großmutter und den Herausforderungen, die Demenz für seine Familie mit sich brachte. Daraus entstand eine gemeinsame Überlegung: Wenn KI-Agenten Informationen behalten, Gespräche führen und Menschen proaktiv unterstützen können, warum sollte man diese Möglichkeiten nicht auch nutzen, um den Alltag von Menschen mit Demenz zu erleichtern?
Viele Herausforderungen wiederholen sich täglich: dieselben Fragen, dieselben Unsicherheiten, dieselben Erinnerungen und Sorgen. Eine sprachbasierte KI könnte hier eine verlässliche Unterstützung bieten, ohne dass Betroffene komplizierte Apps bedienen oder ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sein müssen. Sie könnte Angehörige entlasten und Menschen mit Demenz ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben.
Aus dieser Überlegung entstand die Idee zu Luma Life.
Bevor sie daraus ein Unternehmen machten, wollten Marvin und Marcel verstehen, ob ihre Idee tatsächlich einen Unterschied machen könnte. Sie führten zahlreiche Gespräche mit Pflegekräften, Alzheimer-Organisationen, Menschen mit Demenz und Angehörigen. Dabei hörten sie immer wieder, wie groß die Belastung im Alltag ist, wie häufig es an geeigneten Unterstützungsangeboten fehlt und wie sehr sich die Situation angesichts des zunehmenden Pflegekräftemangels weiter verschärfen dürfte.
Die Rückmeldungen bestärkten sie darin, das Thema weiterzuverfolgen. Sie entwickelten einen ersten Prototyp und stellten ihn in Workshops gemeinsam mit Alzheimer-Organisationen vor. Auch dort war die Resonanz sehr positiv. Aus einer persönlichen Idee wurde zunehmend ein konkretes Produkt mit einem klaren Bedarf.
Eine Entscheidung mit voller Überzeugung
Für Marvin und Marcel war schließlich klar, dass sie diese Chance konsequent verfolgen wollten. Beide gaben ihre bisherigen Unternehmen auf und konzentrieren sich seitdem vollständig auf Luma Life. Von Anfang an finanzierten sie die Entwicklung weitgehend aus eigenen Mitteln und verzichteten darauf, sich selbst ein Gehalt auszuzahlen.
Heute unterstützt Luma Life bereits mehr als 500 Familien im Alltag mit Demenz. Was mit den Erfahrungen einer Familie begann, ist zu einer gemeinsamen Mission geworden: Menschen mit Demenz dabei zu helfen, möglichst lange selbstbestimmt zu leben, und gleichzeitig ihren Angehörigen mehr Entlastung und Sicherheit im Alltag zu geben.
Stimmen
Zitate zur freien Verwendung in der Berichterstattung.
Thomas BallastStellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse und Vorsitzender der Jury des Health Innovation Award 2026
„Luma Life adressiert ein aktuell gravierendes Versorgungsproblem: Menschen in frühen Demenzstadien, die noch über eine ausreichende Selbstständigkeit verfügen, zu unterstützen. Gerade diese Patientinnen und Patienten, ebenso wie ihre pflegenden Angehörigen, können von der Begleitung im Alltag besonders profitieren. Mit dem ‚Companion-Ansatz‘ greift das Start-up zudem eine Technologie auf, die auch über den konkreten Anwendungsfall hinaus großes Potenzial für die Versorgung der Zukunft bietet. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Luma Life die weitere Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.“
Marvin BertholdCo-Founder & CRO, Luma Life
„Ich weiß, was Demenz mit einer Familie machen kann. Deshalb möchte ich jetzt meine ganze unternehmerische Erfahrung dafür einsetzen, eine Lösung zu schaffen, die wir uns gewünscht hätten. Für Luma Life wünsche ich mir eine Zukunft, in der wir Millionen von Betroffenen ein längeres Leben in Selbstständigkeit ermöglichen und deren Angehörige spürbar entlasten.“
Marcel KintscherCo-Founder & CTO, Luma Life
„Die Möglichkeit, künstliche Intelligenz einzusetzen, um Millionen von Menschen mit neurodegenerativen Krankheiten zu helfen und für Entlastung im Haushalt zu sorgen, treibt mich an und ist mein persönlicher Beweggrund, 120 % für Luma Life zu geben. Ich wünsche mir, dass Luma Life nicht einfach ein weiteres Tool in der Demenzpflege ist, sondern eine Lösung, die Demenzpflege vollkommen neu denkt.“
Fakten auf einen Blick
- Produkt
- Luma Life – sprachbasierter KI-Begleiter (App für iPhone und Android, auch auf Tablets und Smartwatches; Anrufe auf dem normalen Telefon folgen in Kürze)
- Zielgruppen
- Menschen mit Demenz, Angehörige, Pflegekräfte
- Unternehmen
- Luma Life GmbH, Hamburg · Standort Zug (Schweiz)
- Gründer
- Marvin Berthold (CRO), Marcel Kintscher (CTO)
- Auszeichnung
- Health Innovation Award 2026 der Techniker Krankenkasse
- Nutzung
- Über 500 Familien nutzen Luma Life, täglich kommen neue dazu. Pilotprojekte laufen in stationären Pflegeeinrichtungen, mehrere weitere mit ambulanten Pflegediensten sind in Planung.
- Empfehlungen
- Neurologinnen und Neurologen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Alzheimer-Organisationen empfehlen Luma Life bereits aktiv weiter.
- Wissenschaft
- Vorstudie mit dem Institut für Altersforschung (IAF) der OST – Ostschweizer Fachhochschule
- Ziel
- Zulassung als erste digitale Pflegeanwendung (DiPA) in der Pflege
Gesprächsideen
Themen, zu denen wir gern Auskunft geben. Interviewpartnerinnen und -partner (Betroffene und Angehörige in Deutschland und der Schweiz) vermitteln wir auf Anfrage.
Alltag mit Demenz
Wie Luma Menschen mit Demenz zuhause begleitet, etwa bei der Medikamenteneinnahme – und was das für Angehörige bedeutet.
Unsere Geschichte
Warum wir Luma Life gegründet haben und warum wir glauben, dass KI in der Pflege unterstützen kann.
Pflegekrise
Was digitale Begleiter zur Entlastung von Pflegekräften und Angehörigen beitragen können – und was nicht.
Zwischen Mensch und Technik
Ersetzt eine KI menschliche Nähe? Wo liegen die Grenzen, und wie gehen wir damit um?
Wissenschaft und Evidenz
Die Vorstudie mit der OST: Was wir wissen, was wir noch untersuchen.
Digitale Pflegeanwendung
Der Weg zur ersten DiPA: Anforderungen, Erfahrungen, Zeitplan.
Pilotprojekte in der Pflege
Erste Erfahrungen aus stationären Einrichtungen; mehrere Pilotprojekte mit ambulanten Diensten sind in Planung.
Datenschutz
Was mit den Daten von Menschen mit Demenz passiert und wie wir sie schützen.
Deutschland und Schweiz
Zwei Pflegesysteme, dieselbe Herausforderung.
Weitere Stimmen: Nutzerinnen und Nutzer sowie Angehörige in Deutschland und der Schweiz sprechen gern über ihre Erfahrungen mit Luma, für Fernsehen, Print und Online.
Downloads
Logos
Als SVG (verlustfrei) und PNG mit transparentem Hintergrund. Bitte nicht verzerren oder umfärben.
Gründerfotos
Freie Nutzung für die Berichterstattung über Luma Life. Bitte nenne „Luma Life“ als Quelle.
Gründer und Team
Freie Nutzung für die Berichterstattung über Luma Life. Bitte nenne „Luma Life“ als Quelle.
Health Innovation Award 2026
Fotos von der Preisverleihung. Bitte nenne bei der Verwendung die Urheberin bzw. den Urheber: Foto: Philipp Behrendt (Instagram @fotojob_philipp / @altewaschfabrik, LinkedIn: Philipp Behrendt).
App-Screens
Luma auf dem Smartphone und die Ansicht für Angehörige, als PNG. Bitte nicht verändern.
Flyer und Broschüren
Als PDF. Die Schweizer Fassungen nennen die Schweizer Adresse.
- Faktenblatt (1 Seite)Deutsch · PDFEnglisch · PDF
- FlyerDeutschland · PDFSchweiz · PDF
- InfobroschüreDeutschland · PDFSchweiz · PDF
- Broschüre für die PflegeDeutschland · PDFSchweiz · PDF
Farben und Schrift
Für die Darstellung neben unserem Logo.
- Türkis
#4AAFB6 - Dunkellila
#211E32 - Gelb
#FACF39 - Schrift: Manrope
Auszeichnungen und Veröffentlichungen
Health Innovation Award 2026
Luma Life wurde mit dem Health Innovation Award 2026 der Techniker Krankenkasse ausgezeichnet.
Vorstudie mit der OST
Luma Life wird in einer Vorstudie mit dem Institut für Altersforschung (IAF) der OST – Ostschweizer Fachhochschule weiterentwickelt (Meldung der OST vom 21.01.2026).
Podcast: Wie KI bei Demenz hilft, wo Menschen fehlen
Luma Life zu Gast im docsdigital Podcast von Dr. Alexandra Widmer (Folge 257).
Erwähnung: KI und IT als Hebel für bessere Versorgung
IT-BUSINESS vom 30.07.2026 nennt Luma Life unter den Anbietern zum Thema.
Weitere Meldungen ergänzen wir laufend. Sprich uns gern an.
Pressekontakt
Anfragen, Interviewpartner (Betroffene und Angehörige in Deutschland und der Schweiz) und Material:
Deutschland
Marvin Berthold
Co-Founder & CRO
Schweiz
Marcel Kintscher
Co-Founder & CTO
Allgemeine Anfragen: +49 152 28988485 WhatsApp
Wir antworten in der Regel am selben Werktag.











